Klosterneuburg, AustriaC.Stadler/Bwag / CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Klosterneuburg

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Die Geheimnisse von Klosterneuburg

Klosterneuburg, wie es niemand erzählt.

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Stift Klosterneuburg

Die Gründung des Stifts Klosterneuburg ist mit einer romantischen Legende verbunden, die einen verlorenen Brautschleier und ein göttliches Versprechen beinhaltet.

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Weinkeller des Stifts Klosterneuburg

Im Stift Klosterneuburg gibt es eine Tradition, bei der man zur Glückserlangung auf einem riesigen Weinfass hinunterrutscht.

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Schatzkammer des Stifts Klosterneuburg

Unter den Schätzen des Stifts befindet sich eine Reliquie seines Gründers, des Heiligen Leopold III., die auf ungewöhnliche Weise präsentiert wird.

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Klosterneuburg — green trees and green grass field during daytime
Photo: Dorsa Fathollahi / Unsplash
Klosterneuburg — green tree on green grass field under blue sky during daytime
Photo: Dorsa Fathollahi / Unsplash
Klosterneuburg — Grassy field and trees with distant hills.
Photo: Matteo Menardi / Unsplash
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Über Klosterneuburg

Die Geschichte von Klosterneuburg

Nördlich von Wien, wo die Donau fließt und der Wienerwald beginnt, entfaltet sich Klosterneuburg, eine Stadt mit tiefen historischen Wurzeln und Weinbautradition. Sein markantestes Wahrzeichen, das Stift Klosterneuburg, erhebt sich über dem Fluss und zeugt von jahrhundertelanger spiritueller, kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung. Das im 12. Jahrhundert gegründete Stift diente als Residenz der Babenberger und Habsburger und ist tief in das Gefüge des österreichischen Erbes eingewoben.

Jenseits der historischen Mauern des Stifts bietet Klosterneuburg eine ruhige Zuflucht mit seinen friedlichen Weinbergen und malerischen Flusslandschaften. Die Stadt, von Einheimischen liebevoll „Kloburg“ genannt, verbindet eine einladende Atmosphäre mit einer reichen Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur und ist damit ein attraktives Reiseziel für alle, die authentische Erlebnisse abseits der geschäftigen Hauptstadt suchen. Seine strategische Lage an der Donau sicherte ihm im Laufe der österreichischen Geschichte Bedeutung für Handel und Religion und trug zu seinem beständigen Charakter bei.

Klosterneuburg ist auch für seine Weintradition bekannt, denn in der Abtei selbst befindet sich das älteste durchgehend betriebene Weingut Österreichs. Diese Mischung aus geistlichem Leben, Kulturerbe und wirtschaftlicher Tradition macht Klosterneuburg zu einem einzigartigen Reiseziel, wo alte Geschichten und edle Weine zusammenlaufen.

Geschichte

Vom römischen Außenposten zur Augustinerabtei

Die Ursprünge Klosterneuburgs reichen bis zu einer römischen Festung namens Asturis im 1. Jahrhundert n. Chr. zurück, wo die römische X. Legion Weinreben kultivierte. Die Stadt entwickelte sich später um eine Burg auf dem Leopoldsberg und ein Augustinerstift, die beide um 1100 von Markgraf Leopold III. von Österreich aus dem Hause Babenberg gegründet wurden. Leopold III., der später zum Schutzheiligen Österreichs wurde, verlegte seinen Wohnsitz 1113 nach Klosterneuburg. Der Grundstein für die Stiftskirche wurde am 12. Juni 1114 gelegt. Im Jahr 1133 übergab Leopold das Kloster den Augustiner-Chorherren, die dort mit einer kurzen Unterbrechung während des Zweiten Weltkriegs bis heute leben und wirken.

Kaiserliche Ambitionen und barocke Pracht

Klosterneuburg entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Zentrum und diente als Residenz der Babenberger und später der Habsburger. Als Leopold III. 1485 heiliggesprochen wurde, wurde das Stift zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Der Klosterkomplex wurde zwischen 1730 und 1834 größtenteils im Barockstil umgebaut. Kaiser Karl VI. träumte, inspiriert vom Escorial in Spanien, von Klosterneuburg als kaiserlicher Residenz, die klösterliche und palastartige Funktionen vereint. Obwohl nur ein Bruchteil seiner ehrgeizigen Pläne zu seinen Lebzeiten verwirklicht wurde, zeigen die erhaltenen Barockbauten, darunter das Kaiserhaus, diese prachtvolle Vision.

Andauerndes Erbe und moderne Anpassungen

Im Laufe seiner Geschichte hat das Stift Klosterneuburg Kriege, Brände und Invasionen überstanden und wurde stets wieder aufgebaut und erweitert. Die ursprünglich romanische Stiftskirche, die 1136 geweiht wurde, wurde im 17. und 18. Jahrhundert im Barockstil umgestaltet, im 19. Jahrhundert kamen neugotische Doppeltürme hinzu. Heute ist das Stift eine lebendige Institution, in der fast 50 Augustiner-Chorherren ihren geistlichen Pflichten nachgehen und sich gleichzeitig der Bildung, der Kunstkonservierung und der sozialen Arbeit widmen. Das Stift beherbergt auch eine Galerie für moderne sakrale Kunst, die 2013 gegründet wurde und sein fortwährendes Engagement für die zeitgenössische Kultur zeigt. Klosterneuburg gehörte von 1938 bis 1954 zu Wien, als es nach Niederösterreich zurückkehrte.

Was es zu sehen gibt

Die Hauptattraktion in Klosterneuburg ist zweifellos das Stift Klosterneuburg, ein weitläufiger Komplex, der jahrhundertelange Kunst und Architektur zeigt. Die meisten Bereiche sind durch Führungen zugänglich, die auf Deutsch mit Audioguides in 14 Sprachen angeboten werden.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Stift gehören der Verduner Altar, ein Meisterwerk mittelalterlicher Goldschmiedekunst aus dem Jahr 1181 mit 51 vergoldeten Kupfertafeln, die biblische Szenen darstellen. Die Schatzkammer beherbergt historische Objekte, darunter den österreichischen Erzherzogshut und Überreste von Agnes' legendärem Schleier. Besucher können auch die barocke Stiftskirche mit ihrem beeindruckenden Inneren und der frühen barocken Festorgel sowie die Kaiserappartements mit dem prächtigen Marmorsaal erkunden.

Das Stift beherbergt auch das älteste Weingut Österreichs mit einer Tradition, die bis zu seiner Gründung zurückreicht. Wein Kellerführungen, die oft mit einer Verkostung enden, bieten Einblicke in dieses langjährige weinbauliche Erbe. Darüber hinaus zeigen die Gärten der Jahrhunderte nachgebildete historische Gartenstile, von Renaissance-Parterres bis zu englischen Landschaftsgärten. Für Kunstinteressierte bietet die Galerie für moderne Kunst, gegründet 2013, Ausstellungen moderner sakraler Kunst.

Wann besuchen

Die beste Reisezeit für Klosterneuburg ist im Frühling und Frühherbst, insbesondere von Mai bis September. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm und liegen zwischen 21 °C und 27 °C, ideal für Outdoor-Aktivitäten und die Erkundung des Stifts und der Weinberge. Der Frühherbst lockt mit regionalen Weinfesten, die für eine lebhafte Atmosphäre sorgen. Während die Sommer angenehm sind, können sie belebter sein. Die Winter bieten einen ruhigen, gemütlichen Charme, obwohl einige Outdoor-Aktivitäten eingeschränkt sein können. Das Stift selbst ist das ganze Jahr über geöffnet, mit erweiterten Öffnungszeiten während der wärmeren Monate.

Praktisches

Klosterneuburg ist von Wien aus leicht erreichbar und somit ein idealer Tagesausflug. Sie können die S-Bahn S40 vom Bahnhof Heiligenstadt (U4 grüne Linie) nach Klosterneuburg-Kierling nehmen, gefolgt von einem 15-minütigen Spaziergang zum Stift. Alternativ bringen Sie die Busse 400 oder 401 vom Bahnhof Heiligenstadt nach Klosterneuburg – Stiftsgarten, nur 10 Gehminuten vom Besuchereingang entfernt. Direktzüge von Klosterneuburg Kierling zum Bahnhof Wien Franz-Josefs-Bahnhof dauern etwa 15 Minuten. Lokale Stadtbusse (Linien 201-204) verkehren Montag bis Samstag.

Die meisten Bereiche des Stifts Klosterneuburg sind nur im Rahmen von Führungen zugänglich, daher ist es ratsam, die Führungszeiten im Voraus zu prüfen. Audioguides sind in mehreren Sprachen verfügbar. Das Stift ist größtenteils rollstuhlgerecht, mit Zugang über den Stiftplatz und Aufzügen. Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung, bis zu vier Stunden kostenlos mit Parkschein. Der Stiftskomplex verfügt über einen Weinladen und ein Café.

Gut zu wissen
Was sind die Öffnungszeiten des Stifts Klosterneuburg?
Das Stift Klosterneuburg ist in der Regel täglich geöffnet. Während der Wintersaison (16. November bis 30. April) sind die Öffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr. In der Sommersaison (1. Mai bis 15. November) sind die Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr. Es ist geschlossen am 24., 25., 26., 31. Dezember und 1., 2. Januar.
Sind Führungen auf Englisch verfügbar?
Die meisten Führungen finden auf Deutsch statt, aber mehrsprachige Audioguides sind verfügbar und im Preis inbegriffen. Sonntags um 14 Uhr werden Führungen auf Englisch angeboten, und zusätzliche englische Führungen können im Voraus arrangiert werden.
Wie viel kostet der Eintritt in das Stift Klosterneuburg?
Der Standardeintritt für die Schatzkammer, den Marmorsaal und saisonale Ausstellungen kostet in der Regel etwa 10 €. Kombitickets für das Stift und das Museum sind für ca. 12 € für Erwachsene erhältlich. Führungen können eine zusätzliche Gebühr kosten.
Kann ich das Weingut besuchen und Wein probieren?
Ja, das Stift Klosterneuburg betreibt das älteste Weingut Österreichs. Wein Kellerführungen sind verfügbar und enden oft mit einer Weinprobe. Der Weinladen ist ebenfalls zum Kauf geöffnet.
Ist das Stift Klosterneuburg rollstuhlgerecht?
Ja, die meisten öffentlichen Bereiche des Stifts Klosterneuburg sind rollstuhlgerecht, mit Zugang vom Stiftplatz und Aufzügen. Einige historische Abschnitte können Treppen oder unebene Wege aufweisen.
Wie weit ist Klosterneuburg von Wien entfernt und wie komme ich dorthin?
Klosterneuburg ist etwa 10-12 Kilometer nördlich von Wien gelegen. Es ist mit der S-Bahn (S40 von Heiligenstadt) oder dem Bus (400 oder 401 von Heiligenstadt) in etwa 15-30 Minuten erreichbar. Die Fahrt mit dem Auto dauert ungefähr 10 Minuten von der Wiener Stadtgrenze.
Auf der Karte

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