Der Brunnen des Schlosses bietet einen neugierigen Einblick in den lokalen Beinamen der Stadt.
Photo of Gstaad, via Wikimedia CommonsRomont
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“Where medieval walls embrace modern glass artistry.”
Romont, wie es niemand erzählt.
Nicht die Postkarten. Die Geschichten, die selbst Einheimische nicht kennen – dir ins Ohr geflüstert, genau dort, wo sie geschahen.
Etwas außerhalb der alten Stadtmauern offenbart eine Abtei aus dem 13. Jahrhundert eine überraschende zeitgenössische Kunstinstallation.
Betrachten Sie die alten Befestigungsanlagen genau, und Sie werden vielleicht eine unerwartete künstlerische Note entdecken.
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KaufenDie Geschichte von Romont
Romont, eine kleine Stadt im Kanton Freiburg, Schweiz, erhebt sich anmutig von einem abgerundeten Hügel. Sein Name leitet sich vom lateinischen Rotundus Mons ab, was 'runder Berg' bedeutet. Diese mittelalterliche Siedlung, die 1240 von Peter II. von Savoyen gegründet wurde, hat viel von ihrem ursprünglichen Charakter bewahrt, mit Verteidigungsmauern und Wachtürmen, die die Altstadt umgeben.
Über seine gut erhaltene Architektur hinaus ist Romont als Schweizer Hauptstadt der Glasmalerei gefeiert. Die Stadt ist ein lebendiges Zentrum für Glaskunst, die prominent in ihren Museen, Kirchen ausgestellt und in das städtische Gefüge eingewoben ist. Romont bietet weite Ausblicke auf die umliegende Freiburger Landschaft, die Alpen und den majestätischen Berg Moléson.
Von römischen Anfängen zur savoyardischen Herrschaft
Die frühesten Anzeichen menschlicher Besiedlung im Raum Romont stammen aus der Hallstattzeit, mit fünf Tumuli, die im Dorf Bossens entdeckt wurden, und den Fundamenten einer römischen Struktur in Bochanat. Der Name 'Romont', der 'runder Berg' bedeutet, erscheint erstmals um 1177 in historischen Aufzeichnungen.
1239 übertrug Anselme (oder Nantelme) die Rechte am Hügel von Romont an Peter II. von Savoyen. Im folgenden Jahr, 1240, begann Peter II. mit dem Bau einer Burg und der Gründung einer Siedlung, wodurch Romont zu einem wichtigen strategischen Standort wurde. Die Hauptburg, bekannt als Grand Donjon, mit ihrem charakteristischen savoyardischen quadratischen Grundriss, war vor 1260 fertiggestellt. Ein weiterer runder Turm, der Boyer-Turm (ehemals Petit Donjon), wurde ebenfalls von Peter II. um 1250-1260 errichtet.
Romont entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt, der Freiburg mit den savoyardischen Gebieten am Genfersee verband. Seine breiten Durchgangsstraßen erleichterten Märkte und große Messen und zogen Pilger, Reisende und Kaufleute an. Die Stadt erhielt wahrscheinlich zwischen 1285 und 1328 Rechte nach dem Vorbild von Moudon.
Wechselnde Loyalitäten und bleibendes Erbe
Romonts Vergangenheit war von Konflikten geprägt. Während der Burgunderkriege (ab 1474) erlebte die Stadt Plünderungen und zwei Brände durch Bern und Freiburg. Im Jahr 1536, während der Berner Eroberung der Waadt, blieb Romont seinen katholischen savoyardischen Herrschern treu und verbündete sich mit dem katholischen Freiburg, wodurch sein traditioneller Glaube bewahrt wurde. Anschließend wurde es bis 1798 zum Verwaltungszentrum der Landvogtei Romont.
Obwohl Teile der Stadtmauern leider zwischen 1842 und 1854 abgerissen wurden und mehrere Brände zwischen 1843 und 1865 zum Ersatz gotischer Gebäude durch zeitgenössischere Strukturen führten, bleibt Romonts kulturelles und architektonisches Erbe bemerkenswert intakt. Die Burg, ein Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung, beherbergt heute das Vitromusée Romont, das Schweizer Museum für Glasmalerei und Glaskunst, das 1981 gegründet wurde.
Die kompakte Altstadt von Romont lädt zu einer gemütlichen Erkundung zu Fuß ein. Beginnen Sie am Château de Romont, einer savoyardischen Burg aus dem 13. Jahrhundert, in der heute das Vitromusée Romont, das Schweizer Museum für Glasmalerei und Glaskunst, untergebracht ist. Die Sammlung des Museums reicht vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst und umfasst Glasmalerei, Hinterglasmalerei und andere Glaskunstformen. Der Burghof selbst ist sehenswert und beherbergt ein hölzernes Zugrad aus dem 18. Jahrhundert für einen Brunnen, der 40 Meter tief reicht.
Schlendern Sie entlang der mittelalterlichen Stadtmauern und Türme, die die Altstadt immer noch umgeben und weite Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Alpen bieten. Die gotische Stiftskirche mit ihren Glasfenstern aus dem 15. bis 20. Jahrhundert, ihren Holzschnitzereien und Skulpturen ist eine weitere bedeutende historische Stätte. Etwas außerhalb der Stadtmauern zeigt die Zisterzienserabtei Fille-Dieu, ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert, moderne Glasmalereien von Brian Clarke. Für Kunstinteressierte, die sich für Glaskunst jenseits des Museums interessieren, hebt der Vitroparcours, der Glasweg, die in die Architektur der Stadt integrierte Glaskunst hervor.
Die ideale Zeit für allgemeine Outdoor-Aktivitäten in Romont ist von Ende Juni bis Ende August, wenn das Wetter klar und die Temperaturen angenehm sind, typischerweise zwischen 18°C und 27°C. Der frühe Herbst, insbesondere der September, bietet ebenfalls angenehmes Wetter, weniger Andrang und die Schönheit der wechselnden Laubfärbung. Romont ist zwar das ganze Jahr über zugänglich, aber einige Bergdienste können im November und Mai mit reduzierten Öffnungszeiten betrieben werden.
Romont ist gut mit dem Zug erreichbar und liegt an der Hauptbahnlinie, die Lausanne mit Bern verbindet. Häufige Verbindungen machen die Fahrt von beiden Städten etwa eine halbe Stunde. Die Altstadt und die Burg sind etwa fünfzehn Gehminuten bergauf vom Bahnhof entfernt. Für Autofahrer gibt es in der Stadt zahlreiche kostenlose Parkplätze. Das Tourismusbüro Romont in der Rue du Château 112 bietet Wanderkarten und Informationen zu lokalen Sehenswürdigkeiten.
Das Vitromusée Romont ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag geöffnet, die Öffnungszeiten variieren je nach Saison. Der Eintritt kostet in der Regel 12 CHF für Erwachsene, Kinder unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Das Museum bietet Führungen an, und der Burghof sowie einige Abschnitte der Stadtmauern sind frei zugänglich. Führungen durch die mittelalterliche Stadt, die Stiftskirche und sogar kombinierte Touren mit einer Verkostung in einer Handwerksbrauerei sind über das Tourismusbüro erhältlich.
- Wofür ist Romont bekannt?
- Romont ist weithin als Schweizer Hauptstadt der Glasmalerei bekannt und beherbergt das Vitromusée Romont, das Schweizer Museum für Glasmalerei und Glaskunst. Es ist auch bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, Burg und Verteidigungsmauern.
- Wie komme ich nach Romont?
- Romont ist leicht mit dem Zug erreichbar und liegt an der Hauptbahnlinie zwischen Lausanne und Bern. Direkte Züge verkehren häufig. Mit dem Auto ist es ebenfalls erreichbar, mit zahlreichen kostenlosen Parkplätzen.
- Was kann ich in Romont kostenlos unternehmen?
- Sie können den Burghof erkunden und kostenlos entlang einiger Verteidigungsmauern spazieren. Auch das Bummeln durch die mittelalterlichen Gassen und das Genießen der weiten Aussicht vom Hügel sind kostenlose Aktivitäten.
- Gibt es geführte Touren in Romont?
- Ja, Führungen durch die mittelalterliche Stadt und die Stiftskirche sind verfügbar. Sie können auch kombinierte Touren buchen, die das Vitromusée oder eine Verkostung in einer Handwerksbrauerei beinhalten.
- Was sind die Öffnungszeiten des Vitromusée Romont?
- Das Vitromusée Romont ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Von Anfang April bis Anfang November sind die Öffnungszeiten von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Von Anfang November bis Anfang April ist es von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
- Ist Romont für Familien mit Kindern geeignet?
- Ja, Romont kann familienfreundlich sein. Das Vitromusée bietet kreative Aktivitäten und spannende Führungen für Kinder, und es gibt Spielplätze in der Stadt. Ein 'Märliweg' in einem nahegelegenen Wald bietet auch einen Natur-Ausflug für Familien.
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