Der Zytturm in der Zuger Altstadt zeigt mehr als nur die Stunde an.
Schulerst / CC BY-SA 3.0, via Wikimedia CommonsZug
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“Where ancient foundations meet modern ambition on a reflective lake.”
Zug, wie es niemand erzählt.
Nicht die Postkarten. Die Geschichten, die selbst Einheimische nicht kennen – dir ins Ohr geflüstert, genau dort, wo sie geschahen.
Der Zugersee ist bekannt für seine lebendigen Sonnenuntergänge, und es gibt einen besonderen Grund für ihre Intensität.
Unter den steinernen Wegen der Zuger Altstadt verbirgt sich ein Beweis für ein dramatisches Ereignis.
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KaufenDie Geschichte von Zug
Zug, eine Stadt in der Zentralschweiz, ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Sie liegt am nordöstlichen Ufer des Zugersees und am Fuße des Zugerbergs und bietet eine Mischung aus beständigem Charakter und natürlicher Pracht. Die Einwohnerzahl der Stadt betrug Ende Dezember 2020 etwa 30.934. Während die Amtssprache die Schweizer Variante der Standardsprache ist, wird hauptsächlich der alemannische Schweizerdeutsche Dialekt gesprochen, und Englisch ist, besonders im Geschäftsleben, ebenfalls weit verbreitet.
Bekannt für seine vorteilhaften Steuerrichtlinien hat sich Zug zu einem bedeutenden Zentrum für multinationale Konzerne, Investoren und wohlhabende Einwohner entwickelt. Dieses wirtschaftliche Umfeld hat eine vielfältige internationale Gemeinschaft angezogen, wobei Ausländer etwa ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Trotz seiner modernen wirtschaftlichen Bedeutung bewahrt Zug eine starke Verbindung zu seinen historischen Wurzeln, was sich in seiner gut erhaltenen Altstadt und mittelalterlichen Bauten zeigt.
Die Stadt bietet eine hohe Lebensqualität, die sich durch niedrige Kriminalitätsraten, eine ausgezeichnete Gesundheitsversorgung und viele Grünflächen auszeichnet, was sie zu einem attraktiven Ziel für Berufstätige und Familien macht. Die Lage bietet einfachen Zugang zu Aktivitäten am See, Bergausflügen und kulturellen Erlebnissen und trägt zu ihrem Ruf als dynamische und doch friedliche Schweizer Stadt bei.
Vom Fischerdorf zur habsburgischen Herrschaft
Die Ursprünge von Zug lassen sich bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen, mit archäologischen Funden, die menschliche Anwesenheit um 14.000 v. Chr. belegen. Neolithische Pfahlbausiedlungen wurden an den Ufern des Zugersees entdeckt, und Artefakte aus der Bronzezeit sind im lokalen Vorgeschichtlichen Museum ausgestellt. Um 600 n. Chr. ließen sich alamannische Familien in der Gegend nieder. Die Stadt selbst begann sich nach 1200 zu formen, wahrscheinlich gegründet von den Grafen von Kyburg, die sie mit Mauern befestigten. Zug wurde erstmals 1240 erwähnt und 1242 als „oppidum“ (befestigte Stadt) bezeichnet.
1273 kaufte Rudolf von Habsburg (später Rudolf I. von Deutschland) Zug von Anna, der Erbin von Kyburg, und brachte die Stadt unter habsburgische Herrschaft. In dieser Zeit wurde Zug ein wichtiges Verwaltungszentrum, ein lokaler Marktplatz und eine entscheidende Durchgangsstation für den Transport von Gütern wie Salz und Eisen über den Hirzel in Richtung Luzern.
Beitritt zur Schweizer Eidgenossenschaft und Reformation
Zug trat am 27. Juni 1352 der Schweizer Eidgenossenschaft bei und wurde damit als siebter Kanton aufgenommen. Diese Zugehörigkeit war jedoch zunächst turbulent, da Zug kurzzeitig seine früheren Herren wieder anerkannte und die Verbindungen zum Bund brach, bevor es um 1364 von Schwyz zurückgewonnen wurde. Bis 1389 verzichteten die Habsburger auf ihre Ansprüche auf Zug und festigten damit seinen Platz innerhalb der Eidgenossenschaft.
Während der Reformation im 16. Jahrhundert blieb Zug der katholischen Kirche treu und diente als religiöse Hochburg und konfessionelle Grenzstadt. Es wurde 1586 Mitglied der Goldenen Liga, einem Bündnis katholischer Kantone. Diese Ära, bis 1798, war geprägt von internen politischen Rivalitäten und Turbulenzen. Die Invasion französischer Truppen im Jahr 1798 beendete die alte Ordnung, und Zug diente kurzzeitig als Hauptstadt des Kantons Waldstätten unter der helvetischen Ordnung.
Moderner Wandel und wirtschaftlicher Aufstieg
Die Industrialisierung Zugs begann relativ spät, nach 1850, begünstigt durch die Ankunft der Eisenbahn, die es mit Zürich verband. Ein entscheidender Moment in seiner modernen Geschichte ereignete sich 1946, als die Kantonsregierung beschloss, eines der weltweit niedrigsten Steuersysteme einzuführen. Diese strategische Entscheidung verwandelte Zug von einer ruhigen Marktgemeinde in einen globalen Wirtschaftsknotenpunkt, der zahlreiche internationale Unternehmen und wohlhabende Einwohner anzog. In den 1970er Jahren wurde Zug zu einem Unternehmenszentrum, weiter gefestigt durch Persönlichkeiten wie Marc Rich, einen Rohstoffhändler, der dort sein Imperium aufbaute. Heute ist Zug auch als „Crypto Valley“ bekannt, da sich dort eine hohe Konzentration von Unternehmen befindet, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen.
Beginnen Sie Ihre Erkundung in der Altstadt von Zug, wo enge Gassen an gut erhaltenen historischen Gebäuden vorbeiführen. Der Zytturm, oder Uhrturm, ist ein markantes Wahrzeichen und war ursprünglich Teil der Stadtbefestigung. Sie können sogar einen Schlüssel im nahegelegenen Boutique Wunderbox abholen, um den Turm zu besteigen. Weitere Überreste der alten Stadtmauern sind der Kapuziner-, Pulver- und Knöpfli-Turm. Nehmen Sie sich einen Moment am Kolinbrunnen und suchen Sie das älteste Goldschmiedehaus der Welt.
Für einen tieferen Einblick in die lokale Geschichte besuchen Sie das Museum Burg Zug, das im Zuger Schloss aus dem 13. Jahrhundert untergebracht ist. Das Vorgeschichtliche Museum bietet ebenfalls Einblicke in die alte Vergangenheit der Region. Die St. Oswaldskirche, datiert von 1478–1545, zeigt aufwendige gotische Innenräume. Genießen Sie einen Spaziergang entlang der Seepromenade des Zugersees, besonders in der Dämmerung, die für ihre intensiven Farben bekannt ist. Bootsfahrten auf dem See sind ebenfalls verfügbar.
Fahren Sie mit der Standseilbahn auf den Zugerberg für weite Ausblicke, Wanderwege und im Winter Langlaufloipen und Rodelbahnen. Die Höllgrotten im Lorzentobel sind eine einzigartige natürliche Attraktion. Für Familien bietet das Freiruum Zug einen Indoor-Spielplatz und einen Trampolinpark. Verlassen Sie die Stadt nicht, ohne die lokale Spezialität, die Zuger Kirschtorte, zu probieren.
Die beste Zeit für Aktivitäten bei warmem Wetter in Zug ist von Ende Juni bis Anfang September. In diesen Monaten sind die durchschnittlichen Tagestemperaturen angenehm und erreichen im Juli und August etwa 23°C, ideal für Besichtigungen und Aktivitäten am See. Die Zeit von April bis Oktober bietet generell angenehmes Wetter, wobei der Frühling Alpenblumen bringt und der Herbst (Ende September bis Oktober) spektakuläre Farben und klare Ausblicke bietet. Der Winter von Dezember bis Februar eignet sich für Wintersport und eine festliche Atmosphäre. Mai und November sind tendenziell die feuchtesten Monate.
Die offizielle Währung in Zug und in der gesamten Schweiz ist der Schweizer Franken (CHF). Obwohl einige Orte Euros akzeptieren, wird empfohlen, Franken mitzuführen oder umzutauschen, und Bargeld und Münzen für öffentliche Verkehrsmittel sind nützlich. Wenn Sie einen Geldautomaten benutzen, wählen Sie die Abrechnung in Schweizer Franken für einen faireren Wechselkurs.
In der Schweiz wird auf der rechten Straßenseite gefahren. Die Stromversorgung in Zug beträgt 230V / 50Hz, mit Steckdosen vom Typ J. Wenn Sie aus einem Land mit einer anderen Spannung (z. B. 110V-120V wie die USA) oder anderen Steckdopftypen (z. B. Typ A/B aus den USA oder Typ G aus Großbritannien) reisen, benötigen Sie einen Steckdosenadapter und möglicherweise einen Spannungswandler, um Ihre Geräte nicht zu beschädigen.
Zug gilt als sehr sichere Stadt mit niedriger Kriminalitätsrate, und es ist im Allgemeinen sicher, nachts allein spazieren zu gehen. Standardmäßige Sicherheitsvorkehrungen sind jedoch immer ratsam. Das Schweizer Eisenbahnnetz ist bekannt für seine Bequemlichkeit und Pünktlichkeit, mit Zügen, die Zug mit Großstädten wie Zürich und Luzern verbinden. Busse verkehren ebenfalls häufig innerhalb von Zug von 6 bis 24 Uhr.
- Was ist die lokale Währung in Zug?
- Die offizielle Währung in Zug ist der Schweizer Franken (CHF).
- Welche Sprachen werden in Zug gesprochen?
- Die Hauptsprache ist der lokale alemannische Schweizerdeutsche Dialekt, obwohl die Amtssprache Schweizer Standarddeutsch ist. Englisch wird ebenfalls häufig gesprochen, besonders im Geschäftsleben.
- Welche Art von Steckdosen werden in Zug verwendet?
- In Zug werden Steckdosen vom Typ J verwendet, mit einer Standardspannung von 230V und einer Frequenz von 50Hz. Reisende aus Ländern mit anderen Standards benötigen einen Adapter und möglicherweise einen Spannungswandler.
- Ist Zug eine sichere Stadt für Touristen?
- Ja, Zug gilt als sehr sicher mit niedriger Kriminalitätsrate, und es ist im Allgemeinen sicher, nachts durch die Stadt zu gehen.
- Wofür ist Zug bekannt?
- Zug ist bekannt für seine niedrigen Steuern, die zahlreiche internationale Unternehmen und wohlhabende Personen anziehen, und für seine Kirschen, insbesondere die lokale Spezialität Zuger Kirschtorte. Es ist auch als „Crypto Valley“ bekannt, da sich dort viele Kryptowährungsunternehmen konzentrieren.
- Wie bewege ich mich in Zug fort?
- Zug verfügt über ein effizientes öffentliches Nahverkehrssystem, einschließlich pünktlicher Züge, die andere Schweizer Städte verbinden, und häufiger Busverbindungen innerhalb der Stadt. Radfahren entlang des Sees ist ebenfalls eine beliebte Option.
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