Wiener Neustadt, AustriaC.Stadler/Bwag / CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Wiener Neustadt

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Where imperial legacies and military precision shape a city's enduring spirit.

Die Geheimnisse von Wiener Neustadt

Wiener Neustadt, wie es niemand erzählt.

Nicht die Postkarten. Die Geschichten, die selbst Einheimische nicht kennen – dir ins Ohr geflüstert, genau dort, wo sie geschahen.

3 Geheimnisse unten. Viele weitere warten in der Tour.
Theresianische Militärakademie

Die älteste Militärakademie der Welt hütet ein geheimes Motto, das Bände über die Ambitionen ihrer habsburgischen Gründer spricht.

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Wiener Neustädter Dom

Die Kathedrale der Stadt birgt ein himmlisches Geheimnis, das seit Jahrhunderten sichtbar ist.

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St. Georgskirche im Wiener Neustädter Schloss

Kaiser Maximilian I., 'der letzte Ritter', wählte einen überraschenden letzten Ruheort, mit einer besonderen Regelung für einen Teil seines Wesens.

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Wiener Neustadt — a view of a sunset through a fence
Photo: Michael Pointner / Unsplash
Wiener Neustadt — a city street at night with a tree lined street
Photo: Michael Pointner / Unsplash
Wiener Neustadt — a path in a park at night with street lights
Photo: Michael Pointner / Unsplash
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Über Wiener Neustadt

Die Geschichte von Wiener Neustadt

Wiener Neustadt, oft als 'Neue Stadt Wiens' bezeichnet, ist eine Stadt in Niederösterreich mit einer fesselnden Vergangenheit. Gegründet im Jahr 1192 mit dem Lösegeld für Richard Löwenherz, wurde sie als Verteidigungsbollwerk gegen Bedrohungen aus dem Osten konzipiert. Heute bietet diese Stadt, etwa 50 Kilometer südlich von Wien gelegen, eine einzigartige Mischung aus historischer Bedeutung und moderner Dynamik.

Der mittelalterliche Stadtkern mit seinen beeindruckenden Befestigungsanlagen und historischen Gebäuden steht im Kontrast zum heutigen Stadtleben. Wiener Neustadt diente jahrhundertelang als kaiserliche Residenz, insbesondere für Kaiser Friedrich III. und seinen Sohn Maximilian I., was seine Architektur und Institutionen nachhaltig prägte. Es ist ein Ort, an dem man die Spuren von Kaisern und Militärführern verfolgen, alte unterirdische Gänge erkunden und die lebendige Atmosphäre der Fußgängerzonen und Märkte genießen kann.

Über seine historischen Sehenswürdigkeiten hinaus ist Wiener Neustadt auch ein Tor zu den Wiener Alpen und bietet Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten und Ausflüge in die umliegende Natur. Ob Sie von seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit, kulturellen Veranstaltungen oder seiner Rolle als regionales Zentrum angezogen werden, Wiener Neustadt präsentiert sich als faszinierendes Reiseziel, das seine Geschichte mit einem zukunftsorientierten Geist verbindet.

Geschichte

Vom Lösegeld zur Kaiserresidenz

Die Ursprünge Wiener Neustadts sind tief mit einem dramatischen historischen Ereignis verbunden: der Freikauf von König Richard Löwenherz. Im Jahr 1192 verwendete Herzog Leopold V. von Österreich einen erheblichen Teil des Lösegeldes, um die Stadt zu gründen und sie strategisch als Verteidigungsanlage gegen Angriffe aus dem Osten, insbesondere die Magyaren, zu positionieren. Dieser Akt etablierte Wiener Neustadt als geplante Stadt und nicht als organisch gewachsenes Gemeinwesen.

Im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts diente Wiener Neustadt als Residenz der Habsburger-Dynastie. Ihre Blütezeit erreichte sie im 15. Jahrhundert, als Kaiser Friedrich III. sie zu seinem bevorzugten Sitz machte und sie wegen des Widerstands in Wien vorzog. Unter seiner Herrschaft erlebte die Stadt einen bedeutenden Aufschwung, und es wurden zahlreiche Projekte durchgeführt, um ihre kaiserliche Bedeutung zu unterstreichen, darunter die Erweiterung der alten Babenberger-Zitadelle und die Erhebung Wiener Neustadts zum Bistum im Jahr 1469. Friedrichs III. Sohn, Maximilian I., wurde 1459 in der Burg geboren und ist in der St. Georgskirche auf dem Burggelände beigesetzt.

Militärische Stärke und Kriegsnarben

Die militärische Bedeutung der Stadt setzte sich in späteren Jahrhunderten fort. Im Jahr 1751 wandelte Kaiserin Maria Theresia die Burg in die Theresianische Militärakademie um, die bis heute die älteste Militärakademie der Welt ist. Diese Institution wurde zur Ausbildung von Offizieren für die österreichische Armee gegründet und spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der militärischen Führung des Landes.

Trotz ihrer starken Befestigungen und strategischen Bedeutung sah sich Wiener Neustadt erheblichen Herausforderungen gegenüber. Im 16. Jahrhundert wurde sie von osmanischen Truppen besetzt. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Stadt durch alliierte Bombenangriffe, die ihre Bahnanlagen und Fabriken zum Ziel hatten, schwere Schäden. Schätzungsweise 60 % ihrer Gebäude wurden zerstört, wobei nur 18 von 4.000 Gebäuden unbeschädigt blieben. Nach dem Krieg fanden umfangreiche Wiederaufbaumaßnahmen statt, die zu einer Mischung aus mittelalterlichem Erbe und moderner Entwicklung führten, die Wiener Neustadt heute prägt.

Was es zu sehen gibt

Beginnen Sie Ihre Erkundung auf dem Hauptplatz, einem lebhaften Zentrum mit Fußgängerzonen, Cafés und Märkten. Von hier aus sind die imposanten Doppeltürme des Wiener Neustädter Doms, auch bekannt als Dom Mariä Himmelfahrt, ein herausragendes Wahrzeichen. Diese romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit gotischen Anbauten besticht durch ihre beeindruckende Architektur und eine fesselnde Kunstgeschichte.

Ein kurzer Spaziergang führt Sie zum Wiener Neustädter Schloss, das die Theresianische Militärakademie beherbergt, die älteste Militärakademie der Welt. Obwohl es sich um eine aktive Akademie handelt, bieten geführte Touren Einblicke in ihre Geschichte und ihr Gelände, einschließlich der St. Georgskirche, wo Kaiser Maximilian I. begraben liegt. Zum Burggelände gehört auch der Akademiepark, eine weitläufige Grünfläche mit Blick auf den historischen Wasserturm, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Tauchen Sie ein in die einzigartigen unterirdischen Verteidigungsanlagen der Stadt in den Kasematten & Museum St. Peter an der Sperr. Diese Festungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert umfassen Österreichs einzige erhaltene Strada Coperta, einen unterirdischen Verteidigungsgang, der heute für Führungen und Veranstaltungen genutzt wird. Das angrenzende St. Peter an der Sperr Museum, das in einem ehemaligen Kloster untergebracht ist, präsentiert die 800-jährige Geschichte der Stadt und beherbergt kostbare Artefakte wie einen Kaiskelch. Für einen umfassenderen Ausblick empfiehlt sich ein Abstecher zum Naturpark Hohe Wand, der von seinem Skywalk und dem Aussichtsturm weite Ausblicke bietet.

Wann besuchen

Die beste Zeit für einen Besuch in Wiener Neustadt für angenehmes Wetter und Outdoor-Aktivitäten ist von Mai bis September. In diesen Monaten liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 20°C und 25°C, ideal für Besichtigungen und Erkundungen. Juli ist typischerweise der wärmste Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 25°C und den meisten Sonnenstunden. Obwohl im Juli auch die höchste Niederschlagsmenge verzeichnet wird, ist der Niederschlag im Allgemeinen das ganze Jahr über moderat. Für kulturelle Veranstaltungen und den Charme der Altstadt bietet der Spätsommer oder Frühherbst mildes Wetter und goldene Farben, mit Festivals wie dem Bösendorfer Festival.

Praktisches

Wiener Neustadt liegt günstig etwa 50 Kilometer südlich von Wien und ist gut erreichbar. Regelmäßige Zugverbindungen verbinden Wien mit Wiener Neustadt, mit einer Fahrzeit von etwa 30 Minuten, was es für einen Tagesausflug geeignet macht. Die Stadt ist auch mit dem Auto über die A2 Südautobahn oder die S4 Mattersburger Schnellstraße erreichbar.

In Wiener Neustadt sind viele der Hauptattraktionen im Stadtzentrum zu Fuß voneinander und vom Bahnhof aus erreichbar. Der öffentliche Nahverkehr innerhalb der Stadt ist generell gut. Für Autofahrer stehen Parkhäuser zur Verfügung, die in der Regel stündliche oder tägliche Gebühren berechnen. Die lokale Währung ist der Euro (€). Deutsch ist die Hauptsprache, aber in touristischen Gebieten wird oft Englisch gesprochen.

Gut zu wissen
Wie wurde Wiener Neustadt gegründet?
Wiener Neustadt wurde 1192 von Herzog Leopold V. von Österreich mit Lösegeld für König Richard Löwenherz gegründet. Sie wurde als Verteidigungsanlage gegen östliche Bedrohungen errichtet.
Was ist die Theresianische Militärakademie?
Die Theresianische Militärakademie, gegründet 1751 von Kaiserin Maria Theresia, ist die älteste Militärakademie der Welt und dient als primäre Ausbildungsstätte für Offiziere der österreichischen Streitkräfte.
Kann man den Wiener Neustädter Dom besuchen?
Ja, der Wiener Neustädter Dom (Dom Mariä Himmelfahrt und Sankt Rupert) ist eine katholische Kirche, die besichtigt werden kann. Sie weist romanische und gotische Architektur auf und ist täglich geöffnet.
Was sind die Kasematten?
Die Kasematten sind einzigartige Festungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert in Wiener Neustadt und umfassen Österreichs einzige erhaltene unterirdische Verteidigungsanlage, die Strada Coperta. Sie beherbergen heute Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen.
Was kann man an einem Regentag in Wiener Neustadt unternehmen?
An regnerischen Tagen können Sie die verschiedenen Museen von Wiener Neustadt erkunden, wie das St. Peter an der Sperr Museum oder das Stadtmuseum, oder eine Vorstellung im Stadttheater besuchen. Ein gemütlicher Nachmittag in einem der Cafés der Altstadt ist ebenfalls eine Option.
Eignet sich Wiener Neustadt für Tagesausflüge von Wien aus?
Ja, Wiener Neustadt ist gut an Wien angebunden, mit einer Zugfahrt von etwa 30 Minuten, was es zu einem idealen Ziel für einen Tagesausflug macht, um seine historischen Stätten zu erkunden.
Auf der Karte

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